|
Elfenbeinküste und Bildung
Die Elfenbeinküste befand sich in den vergangenen 10 Jahren in einer politischen und militärischen Krise, die gerade für Kinder schwerwiegende humanitäre Konsequenzen hatte. Im März wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet; nachfolgend fanden die Präsidentschaftswahlen statt.
Aufgrund der Konflikte gibt es bis heute ernsthafte Probleme hinsichtlich des Rechts von Kindern auf Bildung.
‘Save the Children’ und die Elfenbeinküste
Für Kinder in Krisengebieten ist der Schulbesuch sehr wichtig. In der Schule lernen sie, wie sie überleben können. Sie können mit anderen Kindern über ihre eigenen Erlebnisse sprechen und über das, was mit ihrem Land passiert. In der Schule hat alles einen Augenblick lang den Anschein von Normalität. Am wichtigsten ist: Ohne Schule gibt es für diese Kinder keine Zukunft.
‘Save the Children’ stellt alle notwendigen Mittel für ein sicheres schulisches Umfeld zur Verfügung (Bau von Schulen, Klassenzimmern, Mobiliar, Schulmaterial, Schulgärten, sichere Spielbereiche, etc.).
‘Save the Children’ leistet ferner Unterstützung, um die Fortbildung von Lehrern und Schulbehörden zu verbessern, richtet Kinderclubs ein und kümmert sich um Themen rund um die Gleichstellung der Geschlechter und HIV/Aids.
Bis Ende kommenden Jahres werden 200.000 Kinder in 9 Regionen der Elfenbeinküste in der Lage sein, einen vollständigen erstklassigen Grundschulzyklus in einem sicheren Lernumfeld abzuschließen.
‘Initial’ und die Elfenbeinküste
Alle Schulen, die an das Programm angeschlossen sind, leiden an einem Mangel an sanitären Einrichtungen. Diese wurden aufgrund von Konflikten beschädigt oder zerstört. Die Kinder können sie entweder gar nicht oder nur in schlechtem oder gesundheitsschädlichem Zustand nutzen. Eine Reihe von Problemen sind die Folge: Krankheiten, das Fernbleiben von Mädchen am Schulunterricht, schlechter Geruch in der gesamten Umgebung der Schule etc.
Kinder haben gegenüber ‘Save the Children’ sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, wie wichtig ihnen Toilettenanlagen in ausreichender Anzahl sind.
‘Initial’ und ‘Save the Children’ werden dieses Problem gemeinsam angehen
Was wird ‘Initial’ bereitstellen?
Folgendes wird von ‘Initial’ in Abengourou, Elfenbeinküste, über ‘Save the Children’ implementiert:
- Bau einer Toilettenanlage mit sechs Kabinen
- Bau einer Wasserstelle
- Bau einer Stelle zum Händewaschen
- Bereitstellung von Seife
- Einrichtung eines Hygieneausschusses

Das Projekt wird im Februar 2009 aufgenommen und ist voraussichtlich in vier Monaten abgeschlossen.
Die Gemeindemitglieder und besonders die Schulleitungsausschüsse werden an der Umsetzung dieser Bautätigkeiten beteiligt und für die Instandhaltung und Pflege der Einrichtungen verantwortlich sein. Ihren Beitrag werden Sie durch Einbringung ihrer Arbeitskraft leisten.
Die Schule in Abengourou, die bereits von ‘Save the Children’ saniert ist, wird bis zum Ende des Projektes über eine neue funktionierende Toilettenanlage mit sechs Kabinen für Mädchen und Jungen, eine neue Wasserstelle und einen neuen Bereich zum Händewaschen (inkl. Seife) verfügen. Ferner wird ein Hygieneausschuss gebildet. Dessen Aufgabe ist es sicherzustellen, dass Kinder über das richtige Hygieneverhalten aufgeklärt werden und neue Gewohnheiten entwickeln.
Weitere Informationen erhalten Sie in regelmäßigen Abständen auf unserer Website.
Elfenbeinküste
| Hauptstadt: |
Yamoussoukro |
| Größte Stadt: |
Abidjan |
| Offizielle Landessprache: |
Französisch |
| Regierungsart: |
Republik |
| Präsident: |
Laurent Gbagbo |
| Unabhängigkeit von Frankreich: |
7 August 1960 |
| Geschätzte Bevölkerungsdichte 2008: |
18,373,060 |

|